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DAS MÜSTERLAND
ZAHLEN UND FAKTEN
• Fläche: 5.939 km2
• Bevölkerung: ca. 1,6 Mio. Einwohner
• umfasst die Kreise Münster, Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf (insgesamt 66 Kommunen)
• Die Erwerbstätigenstruktur der Region ist, wie im nordrhein-westfäli- schen und deutschen Mittel auch, stark von den Dienstleistungssektoren geprägt. Allerdings ist der Anteil der Dienstleistungssektoren an den Erwerbstätigen mit 70,7 % um rund 3 Prozentpunkte niedriger als im nordrhein-westfälischen Mittel. Es herrscht eine stabile mittelständische Struktur (u.a. Maschinenbau, Chemie, Textil, Lebensmittel, Umwelttech- nik)
• Wissenschaft: Universität Münster (viertgrößte der Bundesrepublik), Fachhochschulen, Technologiezentren, Forschungsinstitute
• ländlich geprägt, dennoch kein typischer ländlicher Raum, weil inzwischen nur noch 1,5% der sozialversicherten Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig
• Wichtigste Branchen: Maschinenbau (24.300 Beschäftigte), Baugewerbe (31.400), Ernährungswirtschaft (17.800), Dienstleistungsbereich Gesundheit und Soziales (64.400)
• Textilindustrie mit 9.500 Beschäftigten nur noch eine untergeordnete Rolle, jedoch ist der Anteil von 7 % d. Beschäftigten im bundesweiten Vergleich enorm hoch
• Beschäftigungssituation des Münsterlandes ist seit Jahren deutlich besser als im Landes- oder Bundesdurchschnitt
• Arbeitslosenquote beständig im 5 %-Bereich (Stand Januar 2009: Münsterland 5,5 %, Ruhrgebiet 11,4 %, NRW gesamt 8,7 % Quelle: Agentur für Arbeit NRW)
• das nominale Bruttoinlandsprodukt in der Region Münster stieg zwischen 1996 und 2006 um 26,8 %. Diese Wachstumsrate liegt deutlich über dem nordrhein-westfälischen Mittel (20,5 %) und geringfügig über dem Wachstum in Deutschland insgesamt (23,8 %) in diesem Zeitraum.
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